Jakob Springfeld gehört zu einer jungen Generation Ostdeutscher, die ihre Erfahrungen selbst sichtbar macht, statt andere über den Osten sprechen zu lassen. Der 24-jährige ist in Zwickau geboren und aufgewachsen und setzt sich seit seinem 15. Lebensjahr öffentlich für Demokratie und eine angemessene Gedenk- und Erinnerungskultur ein.
Das ZÖNU veranstaltet am Mittwoch, den 12.08.2028, um 19.00 Uhr im ehemaligen Gertraudenhospital in Stendal (unweit des Ünglinger Tors) eine Lesung zu seinem neuen Buch „Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert“.
Darin zeigt er, wie ein westdeutsch geprägter Blick den Osten häufig auf Rechtsextremismus und Krisen reduziert und dabei übersieht, dass die Gefährdung unserer Demokratie eine gesamtdeutsche Herausforderung ist. Jakob Springfeld verbindet persönliche Erfahrungen mit einer klaren gesellschaftlichen Analyse. Dabei geht es ihm nicht um einfache Erklärungen, sondern um einen ehrlichen Austausch – zwischen Ost und West, Jung und Alt, Stadt und Land sowie unterschiedlichen politischen Hintergründen.
Gemeinsam lädt die Veranstaltung dazu ein, über Verantwortung, Teilhabe und den Zustand unserer Demokratie ins Gespräch zu kommen
Die Teilnahme ist kostenlos! Eine Anmeldung per Mail (wsd@zoenu.org) oder telefonisch (039362 81673) hilft uns bei der Planung. Es ist aber auch möglich, ohne Anmeldung zu kommen.
Getränke und Snacks werden vom Förderverein des ehemaligen Gertraudenhospitals gegen ein kleines Entgelt zur Verfügung gestellt.
Das ZÖNU (Zentrum für Ökologie, Natur- und Umweltschutz) möchte mit biologischen weltumspannenden Phänomenen Menschen für überregionale Zusammenhänge sensibilisieren. Der Verein ist qualifiziert als Projektstelle des WSD-Projektes, das für Weltoffenheit, Solidarität und Dialog steht und sich als Ziel gesetzt hat, durch verschiedene Aktionen wie diese Lesung diese Werte zu vermitteln.
